Löschaufbau mit Wasserentnahme aus offenen Gewässer

Am 03.05.2018 übten unseren jungen Floriansjünger einen standartmäßigen Löschaufbau, wobei der Moosbach als unerschöpfliche Löschwasserquelle diente.

Nach Befehl des  Gruppenführers bauten die Jugendfeuerwehrler routiniert und ruhig eine Saugleitung mit 5 Saugschläuchen, einem Schwimmsaugkorb und den dazugehörigen Leinen auf. Nach dem Aufbau des Löschangriffs mit 3 Rohren wurde ein Pumpenschacht gespült und somit auch die darin befindliche Pumpe auf ihre Funktion geprüft, damit diese für kommende Starkregenfälle intakt ist.

 

Diese "Standart-Aufbauten" sind besonders wichtig sowohl für die Jugendfeuerwehr als auch für die aktive Mannschaft zu üben, um diese Grundtätigkeiten zu jeder Tages- und Nachtzeit blind zu beherrschen.


Brandverhalten von Acryl

Am 15.03.2018 wurde der Jugendfeuerwehr mit einer Realbrandausbildung das Brandverhalten des Werkstoffes Acryl erläutert.

Aufgrund einiger Brände in den letzten Jahrzehnten in Deutschland, wobei der Brandausbruch eine Bade- beziehungsweise Duschwanne war, gehört eine derartige Übung zu unserem Ausbildungsplan.

Die Jugendfeuerwehrler beobachteten gespannt die entzündete und anschließend selbstbrennende Duschwanne mit genügend Sicherheitsabstand. Diese Gefahr lauert oft bei einem Romantischen Bad mit vergessenen Kerzen oder der Idee Gegenstände in der augenscheinlich "sicheren" Badewanne zu verbrennen, was jedoch fatale Folgen haben kann, da dieser Kunststoff nur mit viel Wasser zu löschen ist und sich extrem schnell ausbreitet.

 

Im Anschluss übten die jungen Feuerwehrmänner noch den Umgang mit dem Hochdrucklöschgerät und dem Schaumlöschgerät "CAFS".

Eine fundierte Ausbildung im Jugendbereich garantiert eine professionelle Hilfeleistung und Brandbekämpfung auch in Zukunft.


B1- Mülltonnenbrand

Am 22.02.2018 bereitete unser Jugendwart für die Jugendfeuerwehr einen realitätsnahe Übung vor. 

Hierbei handelte es sich um einen Mülltonnenbrand in einer Überdachung, wobei anfangs die Gefahr eines Feuerübersprung's auf das Gebäude simuliert wurde. Die Nachwuchs-Feuerwehrler bauten eine Löschwasserversorgung für den Löschangriff auf, wobei das Wasser aus einem Überflurhydrant entnommen wurde. Der Jugendwart erklärte in dieser Übung vor allem die Gefahr der Ausbreitung bei so einem im ersten Anschein "harmlosen" Feuer.


Verletze Person in unwegsamen Gelände

Am 01.03.2017 wurden die Jugendfeuerwehrler mit dem Stichwort "Thl-1 Peronenrettung - unwegsames Gelände" konfrontiert.

Nach Erkundung des Jugendwarts wurde festgestellt das eine Person mit Beinverletzung im Bachbettlag. Nach der Erstversorgung des Verletzen, welcher durch einen aktiven Feuerwehrmann dargestellt wurde, wurde ein sicherer Abstiegsweg mittels der Steckleitern errichtet. Bei der zuvor gestellten Aufgabe eine Flächendeckende Ausleuchtung der Einsatzstelle zu errichten zeigten dir Jugendfeuerwehrlehrer das Erlernte aus den vorangegangen Übungen. Nachdem der Verletze transportfähig war wurde er mittels Schleifkorbtrage über die Steckleitern aus dem Bachbett befreit.


Wasserentnahme aus offenem Gewässer

Im September übten die Jugendlichen die Entnahme von Löschwasser aus einem offenen Gewässer.

Hierbei wurde aus dem Moosbach mittels der Tragkraftspritze das Wasser entnommen und ein Löschaufbau errichtet.

Löschwasserquellen wie Bäche und die damit verbundene Entnahme sind besonders bei größeren Bränden nicht wegzudenken.


Brand eines Traktors

Im Juni wurde das Löschen eines Traktors geübt.

Hier zu wurde Löschwasser aus einem See entnommen und ein Löschaufbau errichtet.